Wir haben ein Altbier gemäss einem Rezept für Düsseldorfer Altbier gebraut. Die Wahl für ein Altbier hatte mehrere Gründe:
Wir haben noch nie ein Altbier gebraut und, zumindest ich, wussten nicht wie es schmeckt
Es liegt anscheinend im Trend
Die Farbe passt wunderschön zu einem weihnachtlichen dekorierten Tisch
Wie auch immer, es hat uns gereizt, dieses Rezept auszuprobieren.
Nachfolgend einige Bilder, um einen Eindruck zu vermitteln.
Einmaischen, es darf nichts in den äusseren Ring gelangenVorsichtig mischenMalz schroten, könnten es auch fertig geschrotet kaufen aber so machts mehr SpassLäutern, um den restlichen Zucker auszuwaschen und um die gewünschte Stärke zu erreichenUnsere wunder schöne Brauerei draussen auf dem Gartensitzplatz
am 19. und 20. November 2016 fanden die Unterländer Biertage in Oberglatt statt. Dieses Jahr zum ersten mal mit ABZ.beer.
Es war erstaunlich, wie professionell die anderen Stände aufgebaut und dekoriert waren, da haben wir ziemlich bescheiden gewirkt.
Bei uns lief nicht alles rund, im Gegenteil, wir hatten die Murphy’s Law mit im Gepäck. Geplant waren 3 Sorten Bier im Offenausschank anzubieten. Schlussendlich waren es nur zwei, weil ein Zapfhahn nicht funktionierte. Zudem konnten wir das Bier kaum zapfen, es schäumte aus allen Rohren.
Die Biertage waren recht gut besucht, obwohl vergleichsweise wenig Werbung gemacht wurde und die Chliriethalle doch ziemlich in der Pampa lag.
Wir hatten sehr interessante Gespräche mit gleichgesinnten Kleinbrauer und interessierten Bierliebhaber. Wir konnten neue Kontakte knüpfen und alte wieder aufrischen. Tipps weitergeben und erhalten. Es fand ein reger Austausch statt. Auch die Sammler interessieren sich bereits für uns. Es wurde ab und zu nach Bieretiketten und Bierdeckel gefragt. Wir haben einige vorfrankierte Couverts bekommen, um Etiketten nachzuschicken, Bierdeckel haben wir ja (noch) keine.
Finanziell hat es sich nicht gelohnt, wir konnten die Standgebühren mit den Verkäufen nicht decken.
Im Moment machen solche Biertage für uns auch keinen grossen Sinn. Wir müssen zuerst mal ein genügend grossen Lager an Flaschenbier haben, denn wir hätten einige Q-Packs an den Mann oder Frau bringen können, die unsere Finanzen aufgebessert hätten. Unser Bier kahm bei den Besuchern im Grossen und Ganzen gut an. Auch unser genossenschaftliches Konzept stiess auf Interesse, Anteilscheine konnten wir aber nicht zeichnen lassen, die Besucher wollten nur Bier probieren und trinken.